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Küchenmesser Ratgeber

Infos, Kaufberatung & vieles mehr auf einen Blick!

Küchenmesser testNichts geht einer Hausfrau oder einen Kochprofi über eine gut ausgestattete Küche. Unter anderem ist die Auswahl der Messer ein Kriterium dafür, wie gut jemand ausgestattet ist. Angesichts der Vielzahl an unterschiedlichen Küchenmessern ist es aber schwierig, die richtige Wahl zu treffen. Ein Küchennutzer möchte weder überflüssige Messer erwerben, noch Notwendiges nicht zur Stelle zu haben. Selbstverständlich spielen persönliche Ansprüche eine gewisse Rolle bei der Anschaffung von Küchenmessern – und auch die individuelle Art des Kochens entscheidet mit darüber, welche Küchenmesser benötigt werden. Tranchiermesser sind bei Veganern und Vegetariern überflüssig. Profi-Köche und Hobby-Köche mit hohem Anspruch haben sicher andere Messer in ihrer Küche als Otto Normalverbraucher.

TOP 4 Bestseller – Küchenmesser

Was unterscheidet ein Küchenmesser von einem anderen?

info schnellkochtopfDie Unterschiede sind leicht feststellbar, auch ohne dass man die genauen Bezeichnungen einzelner Kochmesser kennt. In der Küche genutzte Messer unterscheiden sich zunächst grob in der Größe, der Form, der gedachten Nutzung, dem Material und der Qualität. Da es ungefähr dreißig oder mehr unterschiedliche Küchenmesser gibt, ist es ratsam, sich zunächst die unterschiedlichen Benennungen und Nutzungen vor Augen zu führen.

Zu den besonders teuren Messern gehören zweifellos die japanischen Küchenutensilien. Ob jemand ein Gyuto und Santoku Messer besitzt oder ein chinesisches Hackmesser, besagt etwas über sein Selbstverständnis als Koch.

Welche Arten von Küchenmessern gibt es?

Wir haben es in der Küche mit folgenden Messermodellen zu tun:

– dem Allzweckmesser, auch Spickmesser genannt

– dem Ausbeinmesser

– dem Brotmesser

– dem Buntmesser

– dem Damastmesser

– dem Filetiermesser

– das stumpfen Kindermesser

– dem schmalen und scharfen Steak- oder Fleischmesser

– dem Obstmesser

– dem Gemüsemesser bzw. seiner japanischen Form Nakiri

– dem japanischen Hōchō-Messer

– dem Käsemesser

– dem Parmesanhobel

– dem einfachen Schälmesser

– dem Schinken– oder Lachsmesser bzw. seiner japanischen Abart Sujihiki

– dem scharfen Tomatenmesser

– dem Tourniermesser

– dem Tranchiermesser

– und dem Wiegemesser.

Aus dieser alphabetisch geordneten Aufzählung wird bereits deutlich, dass nur in wenigen Küchen alle genannten Messermodelle zu entdecken sind. Außerdem muss angemerkt werden, dass es noch weitere Spezialmesser mit Seltenheitswert gibt.

Welche Küchenmesser stellen eine Standardausrüstung dar?

FragezeichenMesserspezialisten legen darauf Wert, Spezialmesser zu besitzen. Im normalen Durchschnittshaushalt finden sich jedoch nur die meist benutzten Küchenmesser. Eine Küchenausstattung ist eine individuelle Sache. Dem entsprechend hat jeder Haushalt eine unterschiedliche Anzahl Küchenmesser in der Lade oder im Messerblock. Die meist verwendeten Messer sind sicher die Brotmesser, das Schälmesser, das Obstmesser und die Allzweckmesser. Schon ein Tomatenmesser, ein Parmesanhobel oder ein Käsemesser mit den typischen Aussparungen in der Klinge stellen spezielle Messer dar, die nicht überall genutzt werden. Ein Tranchiermesser besitzen nur noch die Haushalte, in denen an Festtagen Gänsebraten und Ähnliches auf den Tisch kommen. Die junge Generation bevorzugt häufig Fast Food, Imbisskost, Fertig-Pizzas, Döner und Convenience Food.

Junge Leute von heute kochen sehr viel seltener. Ausnahme: die Fans der veganen und vegetarischen Küche. Wer viel kocht und nicht ständig abwaschen möchte, besitzt die wichtigen Küchenmesser in mehrfacher Ausführung. Früher oder später macht jeder Messernutzer die Erfahrung, dass billige Küchenmesser sich nicht lohnen, obwohl sie anfangs unheimlich scharf sein können. Außerdem erfährt mancher, dass Messer mit Holzgriff im Abwaschwasser aufquellen, wenn sie zu lange darin liegen.

Nach welchen Kriterien erfolgt der Messerkauf?

Billige Küchenmesser aus dem Supermarkt können durchaus einen Nutzen im Haushalt haben. Der Qualitätsunterschied im Vergleich zu einem hochwertigen Küchenmesser ist aber spürbar. Das Blatt ist meist viel weicher. Man könnte keine Knoblauchzehe mit dem flachen Messerblatt zerdrücken. Statt in drei Billigmesser, investieren kluge Köpfe lieber in ein vernünftiges Küchenmesser. Zu den herausragenden Qualitätskennzeichen der wichtigen Küchenmesser gehören die Stahlhärte, die Klingenschärfe und die Qualität des Griffs.

Küchenmesser vergleichBei Küchenmessern haben wir es meist mit Kunststoffgriffen, Holzgriffen und Metallgriffen zu tun. Der Kunststoffgriff ist leichter zu säubern. Doch ein Holzgriff hat den Vorteil, dass gute Hölzer Bakterien vernichten können. Da zwischen Blatt und Griff montagebedingt winzige Ritzen und Hohlräume entstehen, kann das ein Vorteil sein. Metallgriffe wirken an einem Küchenmesser optisch edel. Der Nachteil ist aber, dass sie sich aufheizen können, wenn sie in der Nähe der Kochplatte liegen.

Einig sind alle Nutzer sich darin, dass Stahl und Edelstahl die beste Grundlage für ein gutes Küchenmesser sind. Die Korrosionsbeständigkeit ist damit sichergestellt. Früher fand man in vielen Küchen Küchenmesser aus Carbonstahl. Dieser war allerdings nicht korrosionsbeständig. Er überzeugte eher durch seine Schärfe, seine geringere Dicke und seine größere Härte. Kochmesser aus Damaszenerstahl gelten als die hochwertigsten. Es handelt sich dabei um eine Verbindung aus verschieden harten Stahlsorten, die eine elastische, aber zugleich sehr robuste Klinge ergeben. Diese kann sehr scharf geschliffen werden.

Ein hochwertiges Küchenmesser erkennt man daran, dass zwischen Griff und Klinge ein nahtloser Übergang erzielt wurde. Das bietet auch die Sicherheit, dass die Klinge selbst bei größerem Druck nicht bricht.

Was taugen die modernen Keramikmesser?

81wdjsdztl-_sl1500_In vielen Küchen findet sich heute ein Keramikmesser, das meist eher zufällig im Supermarkt oder Kaufhaus gekauft wird. Bei Tests ergab sich, dass die Qualität von Keramikmessern den Vergleich mit einem Küchenmesser aus Stahl oder Edelstahl nicht gewinnen kann. Die Härte des Blatts ist zwar ausreichend und auch die Schärfe eines Keramikmessers kann überzeugen. Allerdings wird mit der Dauer der Nutzung die Klinge zunehmend stumpf und wirkt durch mikrofeine Abbrüche fransig. Ein Nachschleifen ist nur mit speziellen Werkzeugen möglich. Fällt ein Keramikmesser herunter, ist es wahrscheinlich, dass man es hinterher wegwerfen muss. Es ist vermutlich zerbrochen.

Müssen hochwertige Küchenmesser nachgeschliffen werden?

sharpen-785516_640Kein Küchenmesser ist davor gefeit, nach einiger Zeit der Nutzung nachgeschliffen zu werden. Es empfiehlt sich daher, einen Schleifstein zur Hand zu haben und die richtige Schleiftechnik zu beherrschen. Die Alternative ist, ein hochwertiges Kochmesser in dem Fachgeschäft nachschleifen zu lassen, wo man es erworben hat. Der Kauf eines Schleifsteins verlangt eine vorherige Information über dessen Qualität und die richtige Schleiftechnik. Macht man es nämlich falsch, wird die Klinge beschädigt und das Küchenmesser am Ende untauglich. Die im Handel erhältlichen Messerschleifmaschinen sind durchweg nicht empfehlenswert. Sie erzielen zwar eine bessere Schärfe, schädigen aber die Klinge. Für Interessenten der Schleiftechnik gibt es das Buch „Messer schärfen leicht gemacht“, in dem praktische Tipps versammelt sind, die auch für Küchenprofis noch interessant sind.

Wie bewahrt man gute Küchenmesser am besten auf?

FrageJeder Profikoch trägt seine persönlichen Kochmesser in einer Stoffrolle oder einem Messerkoffer bei sich. Die Stoffrolle nennt man Messertasche oder Kochmesseretui. Diese kann man mit diversen Messern bestückt kaufen. Es gibt sie aber auch ungefüllt, sodass ein Koch sich seine Messersammlung selbst zusammenstellen kann. Der Nachteil einer fertig bestückten Messertasche ist, dass man bei eventuellen Zukäufen ein anderes Küchenmesser aussortieren oder eine zweite, dieses mal leere, Messertasche kaufen muss. Außerdem sind in befüllten Messertaschen oft Spezialmesser enthalten, die keiner braucht.

In der Durchschnittsküche werden die Messer meist in einem Schubladeneinsatz und/oder einem Holzblock aufbewahrt. Dieser Messerblock ist ein solider Holzklotz, in dessen passgenauen Einschnitten die sichere Aufbewahrung der Küchenmesser gewährleistet ist. Beim Griff in die Schublade können Messer mit der Klinge nach oben liegen und bei einem Missgriff Verletzungen zeitigen. Ein Messerblock macht das unmöglich.

Warum wird so ein Hype um japanische Kochmesser gemacht?

küchenmesserWer auf ein japanisches Santoku-Messer schwört, kennt und schätzt dessen Qualitäten. Ein Santoku-Messer ist deutlich schärfer und robuster als herkömmliche Küchenmesser. Erkennbar ist es an der geraden, bis zu sechs Zentimeter breiten und oft schön verzierten Klinge. Das Santoku-Messer ist ein vielseitig einsetzbares Allzweckmesser, das mittlerweise auch in den Küchen vieler Hobbyköche zu finden ist. Oftmal entdeckt man seine Qualitäten in einem Kochkurs oder kauft es durch die Empfehlungen anderer. Der Vorteil der breiten Klinke ist, dass das Santoku-Messer auch zum Transport klein geschnittenen Gemüses in den Topf genutzt werden kann. Japanische Küchenmesser sind nicht so berühmt, weil sie aus dem ehemaligen Kaiserreich stammen. Sie sind im Vergleich mit unseren Küchenmessern einfach hochwertiger und somit wertvoller.

Japanische Kochmesser kosten folglich auch dementsprechend viel Geld. Dafür halten diese Küchenmesser bei guter Pflege auch ein halbes Leben lang.